JoTiMaXX

Homecinema von Jörg und Tina

Als mein Onkel auf einem Familienfest mit seinem Super-8-Projektor Cartoons vorführte, war für mich als damals 9-jähriger sofort klar, dass ich so etwas auch einmal haben möchte.

 

20 Jahre später in 1995 wollte ich mir meinen Wunsch nun endlich erfüllen und begab mich somit ein erstes Mal auf die Suche nach einem Projektor. Erste Informationen erhielt ich aus der HEIMKINO 06/95, in der ein Projektor von Sharp in der Preisklasse um die 3.000 DM vorgestellt wurde. Als ich mir jedoch verschiedene Projektoren bei einem Händler vorführen ließ, machte sich schnell Ernüchterung breit. Die Wiedergabequalität entsprach noch nicht meinen Vorstellungen.

 

Somit entschied ich mich zunächst für eine Dolby-Surround-Anlage und kaufte mir meinen ersten Mehrkanalverstärker (7-Kanal Vollverstärker DSP-A 2070 von Yamaha) und einen Hifi-Stereo-Video-Recorder (NV-HD 650 von Panasonic). Kurz nach dem Kauf schaffte ich mir dann auch noch einen LD-Player (CLD-S 315 von Pioneer) an. Als Bildwiedergabegerät diente ein 4:3 Fernsehgerät mit einer Bilddiagonale von 68 cm.

 

Das Film-Sammel-Hobby begann allerdings bereits in 1988 mit Videokassetten, von denen ich bis zur Einführung der DVD auch schon um die 500 Filme hatte.

 

Bis 2001 rüstete ich mein erstes Heimkinosystem nach und nach durch aktuellere Geräte, teilweise mit verbesserter aber auch neuer Technik, auf. Plötzlich war mein Fernseher das schwächste Glied in der Kette, weil das Verhältnis der Bildgröße meines Fernsehers zur Tonqualität nicht mehr passte (Dolby-Digital-Verstärker DSP-A1 von Yamaha, DVD-Player von Sony, Boxen Ergo-Set 5.0 von Canton, Aktiv Subwoofer von Nubert). Also begab ich mich ein zweites Mal auf die Suche nach einem Projektor und erwarb schließlich den Plus Piano HE-3100. Endlich konnte ich ein 2,40 Meter breites Bild auf meine 16:9 Selbstbauleinwand projizieren.

 

Weitere Verbesserungen sowohl Ton- als auch Bildtechnisch (zum Beispiel von 16:9 auf 21:9 Projektion durch Einsatz einer Isco II Linse) unseres Wohnzimmerkinos folgten. Als unser Heimkinosystem nahezu perfekt aufgerüstet war, wir gleichzeitig durch regelmäßige Berichte über dedizierte Heimkinos in den Fachmagazinen wie der HEIMKINO inspiriert wurden, kam plötzlich der Wunsch auf, ein richtiges Heimkino zu bauen.

 

So geschehen in 2006, als meine Frau mir den Vorschlag machte, die frei gewordenen Räume im Obergeschoss unseres Hauses in ein „echtes“ Heimkino zu verwandeln.

Insgesamt waren ca. 500 Stunden (ohne Recherche) und ein entsprechendes Budget notwendig, um aus den Räumen ein funktionsfähiges komplett ausgestattetes Kino inkl. Bistro und Foyer zu machen.

 

Mein Schwerpunkt bei der Ausstattung unseres Heimkinos lag nicht so sehr auf der Technik, sondern vielmehr auf der möglichst authentischen Umsetzung eines echten Kinos in den eigenen vier Wänden. Fortan machte ich mich auf die Suche nach geeigneten Heimkinostühlen und wurde nach aufwendiger Internet-Recherche fündig. Schließlich fuhren wir nach Holland und erwarben dort 8 Kinostühle. Nun war der Weg zur Planung unseres Heimkinos JoTiMaXX frei (siehe Skizze). In meinem Gedanken entstand unser Heimkino mit Bühne, Podest, Beleuchtung, original Kinodecke, Vorhangsteuerung, Maskierung, original Wandbespannung etc.

 

Auf den folgenden Seiten zeige ich euch weitere Details und Fotos zur Entstehung meines Heimkinos. Wenn euch unser Heimkino gefällt würden wir uns sehr über einen Gästebucheintrag freuen. Viel Spaß beim Lesen!